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27. Juli 2006

"Auf direktem Weg in die Geschichte"

Kipfenberg (smo) Ein Jahr nach der UNESCO-Anerkennung des Limes als Welterbe und wenige Wochen nach der Eröffnung des Bayerischen Limes-Informationszentrums in Weißenburg wurde gestern Nachmittag im Römer und Bajuwaren-Museum Burg Kipfenberg der neue "Limes-Infopoint" im Naturpark Altmühltal durch Landrat Xaver Bittl offiziell eröffnet.

Das Welterbe Limes ist nicht so offensichtlich fassbar wie andere Welterbestätten", stellte Landrat Bittl in seinem Grußwort fest. Der Limes selbst wie auch Turm- und Kastellstandorte seien ohne fachkundige Führung heute für Laien kaum zu finden.

"Der Infopoint Limes dient dazu, dem Besucher das herausragende archäologische Bodendenkmal in stärkerem Maße als bisher zu erschließen." Kein Museum im Museum soll der Informationsstützpunkt sein, so Bittl, sondern vielmehr Wegweiser zu den Orten und Plätzen im Naturpark Altmühltal, an denen das Welterbe Limes und die Römerzeit sichtbar und auch erlebbar würden. Mit dem Museum auf der Burg Kipfenberg sei ein idealer Standort gefunden worden. Die zentrale Lage im Naturpark und d ie Nähe zur Autobahn A 9 sehe er vorteilhaft, erklärte Bittl und stellte in diesem Zusammenhang die wegweisende Beschilderung heraus, die an der Anschlussstelle Denkendorf sowie den umliegenden Staatsstraßen angebracht wurden.

Für die Konzeption der Ausstellung zeichnet gemeinsam mit Martina Bach und Christoph Würflein vom Informationszentrum Naturpark Altmühltal vor allem die Verwalterin des Römer und Bajuwaren-Museums, Juliane Schwartz, verantwortlich. "Als Frau vom Römerfach brachte sie viele Ideen ein", lobte der Landrat. Ohne das große Engagement der Museumsleiterin wäre die Einrichtung des Infopoints nicht so zügig voran gegangen.

Nach dem Landrat sprach auch Christian Weiß als Vorsitzender des Kipfenberger Vereins Römer und Bajuwaren-Museum e. V. ein Grußwort. "Nach der Welterbe-Anerkennung war die Errichtung eines Infopoints eine notwendige Konsequenz." Dass dies im Museum auf der Kipfenberger Burg geschehen sei, erfülle ihn mit großer Freude. Er regte die Einführung einer "Limes-Card" an, mit der man die Gäste an die Region und an die Museen entlang des Limes binden könne.

Kipfenbergs Bürgermeister Rainer Richter lobte den idealen Standort auf der Burg für den Markt und für das Museum: "Und das ganze war für den Markt Kipfenberg völlig kostenlos." Er wünsche dem Infopoint eine ideale Akzeptanz bei Geschichtsinteressierten und Urlaubern.

Die Grüße des Bayerischen Wirtschaftsministers Erwin Huber überbrachte Regierungsdirektorin Regina Otto. "Wer hier unterwegs ist, befindet sich auf direktem Weg in die Geschichte", stellte Otto fest. Und der beste Einstieg dazu sei der Infopoint.

Die Festansprache zum Thema "Limes-UNESCO-Welterbe im Naturpark Altmühltal" hielt Dr. Wolfgang Cyszs vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Er nahm die Anwesenden anhand einer Powerpoint-Präsentation mit auf einen kleinen Ausflug an die verschiedenen Limes-Standorte, etwa in der Türkei, Ägypten oder Libyen.

Nach dem Festakt bestand die Gelegenheit, den neuen Infopoint zu besichtigen. Es wurde ein römischer Imbiss gereicht und die Gruppe "Musica raetica antiqua" spielte auf. Neben einem Internet-Zugang und verschiedenen Filmsequenzen wurde eine echte römische Wachstube in den Räumen eingerichtet.

"Die Wachstube wird in der Zukunft auch als Kulisse für unsere museumspädagogischen Angebote dienen", erläuterte Juliane Schwartz. Bei der Errichtung und Konzeption des Infopoints war auch Professor Waltraud Schreiber und ihr Team von der Eichstätter Universität mit beteiligt.

Marco Schneider, 27.07.2006 19:42