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24. November 2006

Limes soll Geld bringen

Altmannstein (DK) Zusammen mit den fünf anderen Limesgemeinden will sich Altmannstein für das europäische Förderprogramm "Leader plus" bewerben. Dafür muss jetzt ein Konzept erarbeitet werden.

Einstimmig fiel am Dienstagabend der Grundsatzbeschluss für eine Beteiligung des Marktes Altmannstein am Zusammenschluss der sechs Limesgemeinden des Kreises Eichstätt ( Altmannstein, Denkendorf, Kipfenberg, Kinding, Walting und Titting) zur Bewerbung für das europäische Förderprogramm Leader für den ländlichen Raum.

Für das Programm werde es wohl eine Antragsflut geben und entsprechend werde aussortiert, meinte Bürgermeister Adam Dierl. Die Chancen für den Markt stünden nach Dierls Einschätzung dennoch nicht schlecht. Sollte es mit der Förderung klappen, so Dierl, könne man aber deswegen sicher auch keine "Luftschlösser" verwirklichen.

Bei einigen Treffen zuvor wurde bereis mit Markträten, Planern und Kindings Bürgermeisterin Rita Böhm der Verband der sechs Gemeinden vorgestellt und die Bedeutung des Programm erörtert.

Der Rathauschef erzählte von einer Dokumentation, der zufolge es zwei Schwerpunkte gebe: Einmal das Ilek (Integriertes ländliches Entwicklungskonzept), zum anderen das Förderprogramm Leader Plus für den ländlichen Raum.

Bisher habe Altmannstein keine Chance gehabt, in ein solches Programm zu kommen. Durch den Zusammenschluss sehe das anders aus. Die sechs Gemeinden umfassen immerhin die Hälfte des gesamten Bayerischen Limes. Auf sechs Jahre verteilt würde es eine Förderung von rund 1,5 Millionen Euro je Region geben, die natürlich auf die sechs beteiligten Gemeinden aufgeteilt würden. Ablauf wäre das Jahr 2013.

Voraussetzung, erläuterte Dierl, sei ein regionales Entwicklungskonzept: "Wir haben wohl gute Chancen, in das Projekt zu kommen. Dem Freistaat sei sicher daran gelegen, in den nächsten fünf Jahren zu zeigen, dass er das Weltkulturerbe Limes verdient habe."

Das Konzept müsse erst erarbeitet werden, aber vorher sei ein entsprechender Beschluss nötig. Voraussetzung wären rund 25 000 Einwohner in dem Bereich, die die sechs Limesgemeinden zusammen erreichen würden. Deshalb sei der interkommunale Zusammenschluss unbedingt nötig.

Der Antrag müsse 2007 gestellt werden , sagte Dierl, und würde auch vom Naturpark unterstützt . Der Zusammenschluss sei deswegen sicher nicht problematisch. Die Kosten für das Bewerbungskonzept würden rund 20 000 Euro betragen, je Gemeinde also nur rund 3500 Euro. Das finanzielle Risiko hielte sich somit in Grenzen, meinte der Bürgermeister. Im Januar müsse man sich mit der konkreten Konzeption befassen.

Zweiter Bürgermeister Norbert Hummel skizzierte einige Möglichkeiten und verwies darauf, dass dies auch die einzige Möglichkeit sei, künftig zum Beispiel ein Dorferneuerungsprogramm zu erhalten: "Ich sehe das positiv, wir müssen uns aber aktiv beteiligen." Sicher gebe es noch einige Unklarheiten, aber eine Aufnahme wäre mehr als wünschenswert. Etliche der Markträte, die damals im Seminar mit dabei waren, schlugen in die gleiche Kerbe. Es müsse uns bewusst sein, gefordert zu werden und Schwerpunkte zu erarbeiten, lautete der Tenor. Aber es sei eine sehr gute Chance.