Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie auf unserer Homepage, auf der wir Sie über die Arbeit der Freien Wähler Buxheim informieren.

 

Einladung zur Wahlveranstaltung der

FREIE WÄHLER  Buxheim-Tauberfeld

am 7. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Stark in Tauberfeld

und

am 14. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Funk (Peterwirt) in Buxheim

 

Bitte teilen Sie uns Ihre Anregungen, Ihr Lob aber auch Ihre Kritik mit.

Unsere Email-Adresse:
info@fw-buxheim-tauberfeld.de

Seiteninhalt

19. Juni 2006

Geschicktes Jonglieren

Zum Artikel "Kombinierte Klassen erst der Einstieg" (EK vom 15./16. Juni 2006) :

Grundsätzlich haben Kombiklassen durchaus Vorteile zu verbuchen. So müssen die Kinder Rücksichtnahme lernen und können sich gegenseitig zu mehr Leistung anspornen. Allerdings müssen dazu die Rahmenbedingungen geschaffen werden.

So bestehen Kombiklassen zum Beispiel in Pfahldorf generell aus unter 20 Kindern. Lehrpläne für zwei Jahrgangsstufen müssen in einem Schuljahr abgearbeitet werden, das erfordert zusätzliche Stunden. Da den Kindern aber keine längeren Schultage zugemutet werden sollten, müsste der Klassenlehrer (ähnlich dem finnischen Modell) Unterstützung bekommen.

Zudem müssen auch die Lehrer entsprechend weitergebildet werden.

Die geplante Zusammenlegung einiger Klassen soll auf Grundlage des bayerische Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes erfolgen, das in Ausnahmefällen die Bildung jahrgangskombinierter Klassen ermöglicht, um örtliche Schulstandorte mit wenigen Kindern erhalten zu können.

Am Beispiel Titting bedeutet jahrgangskombiniert folgendes: Die beiden künftigen zweiten Klassen mit bisher 16 beziehungsweise 18 Kindern werden aus dem Kontingent der 40 Erstklässer mit sieben beziehungsweise fünf Kindern zu zwei kombinierten Klassen aufgefüllt. Als Folge entsteht statt zwei ersten Klassen mit je 20 Kindern eine riesige erste Klasse mit 28 Kindern. An den Bedürfnissen der Abc-Schützen geht dieser Ansatz vollkommen vorbei.

Wichtiger ist dem Ministerium da wohl eher das enorme Einsparpotenzial , das sich ergibt, wenn man die im Gesetz ausdrücklich als Ausnahme vorgesehene Regelung zum Normalfall macht. Erklärt man also schon eine Klasse mit 18 oder 20 Kindern für zu klein und findet solche Klassen an nur zehn Schulen im Landkreis, so hat man durch geschicktes Jonglieren mit Zahlen Ruck-Zuck zehn Lehrkräfte gespart. Dass sich hinter diesen Zahlen aber unsere Kinder und damit unsere Zukunft verbergen, hat man bei so verlockenden Aussichten wohl vergessen. Eine Investition in exzellente Bildung, wie Herr Stoiber sie versprochen hat, sieht meines Erachtens anders aus.

Ich kann nur hoffen, dass in diesem Fall nicht einfach vollendete Tatsachen geschaffen werden, sondern alle Seiten die Chance erhalten, an einer gemeinsamen Lösung im Interesse der Kinder zu arbeiten.

Kathrin Strauß
Erkertshofen