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Einladung zur Wahlveranstaltung der

FREIE WÄHLER  Buxheim-Tauberfeld

am 7. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Stark in Tauberfeld

und

am 14. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Funk (Peterwirt) in Buxheim

 

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13./14. Januar 2007

Baulandwünsche sind teilweise umstritten

Kipfenberger Marktrat befasste sich mit Anträgen für die Änderung des Flächennutzungsplans

Kipfenberg (mme) Der Kipfenberger Marktrat will bei der anstehenden Änderung des Flächennutzungsplans eine Reihe von Grundstücken als mögliches Bauland kennzeichnen. Ein Antrag für Pfahldorf wurde aber zurückgestellt.

Dem Gremium lagen in seiner Sitzung am Donnerstag verschiedene Anträge auf Aufnahme von Flurstücken als Flächen für die Wohnbebauung vor. Als unproblematisch erwies sich die Ausweisung der Flächen an der Eichstätter Straße in Kipfenberg, die Roland und Thomas Sohmen gehören, als Mischgebiet. Im gültigen Flächennutzungsplan sind diese Flächen, auf denen sich seit rund 50 Jahren ein Wohnhaus und ein Steinmetzbetrieb befinden, als landwirtschaftliche Flächen ausgewiesen.  Die Darstellung dieser Flächen sei überfällig, so Bürgermeister Rainer Richter.

Anlass zu einer sehr umfangreichen Diskussion gab der Antrag der Brüder Anton und Martin Mader auf Aufnahme einer Fläche in Pfahldorf, die zwischen Enkeringer Weg,  Jurahochstraße und der Kreisstraße EI 2 nach Kipfenberg liegt. Für das Flurstück hatten die Antragsteller bereits Mitte 2006 einen Antrag auf Errichtung eines Doppelwohnhauses gestellt. Diesen Antrag hatte die Baugenehmigungsbehörde abgelehnt, da die Fläche im Außenbereich liegt. Daneben bestünden wegen der Nähe zu den zwei Kreisstraßen, zu den landwirtschaftlichen Maschinenhallen und Fahrsilos aus immissionsschutzrechtlicher Sicht erhebliche Bedenken. Bürgermeister Richter sagte, dass im ablehnenden Bescheid scharfe Formulierungen gewählt seien, die die Möglichkeit der Aufnahme in den Flächennutzungsplan sehr unwahrscheinlich erscheinen lasse. Nach fachlicher Einschätzung des Umweltingenieurs des Landratsamtes Eichstätt könne ein Flächennutzungsplanverfahren nicht zum gewünschten Erfolg führen. Der Markt Kipfenberg könne daher die Voraussetzung für eine Bebauung nicht schaffen. Diese Meinung vertrat auch Marktgemeinderat Jakob Biedermann. Man könne nicht auf der einen Ortsseite ein landwirtschaftliches Bauvorhaben möglichst weit von der Wohnbebauung wegschieben und auf der anderen Seite Wohnbebauung näher an landwirtschaftliche Betriebe heranrücken lassen. Der betroffene Landwirt, Hans Regler, wendet sich ebenfalls entschieden gegen die Bebauung des Nachbargrundstückes zu Wohnzwecken. Die Fläche auf der anderen Seite des Enkeringer Weges sei ebenfalls in Familienbesitz und sei sofort bebaubar, sagte Marktgemeinderat Franz Bauer. Pfahldorfs Ortssprecher, Marktgemeinderat Willi Krieglmeier, war der Ansicht, dass die Wohnbebauung die Entwicklung der Landwirtschaft an dieser Stelle nicht störe und plädierte für eine Aufnahme der Fläche. Schließlich schlug Marktgemeinderat Klaus Bauernfeind vor, keine übereilte Entscheidung zu treffen. Man solle sich in aller Ruhe eine Meinung bilden. Dem schloss sich der Marktrat an. Ein Beschluss wurde daher vertagt. Markus Schneider aus Pfahldorf beabsichtigt, hinter seinem elterlichen Wohnhaus am Böhminger Weg ein Haus zu errichten. Hierzu hat er die Aufnahme der Fläche zwischen der Bebauung am Böhminger Weg und dem Gebiet „Zur Heide“ in den Flächennutzungsplan als dörfliches Mischgebiet beantragt. Zur Ortsabrundung bietet sich das Gebiet an, so Bürgermeister Richter. Der Marktgemeinderat folgte dem Vorschlag einstimmig.