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Einladung zur Wahlveranstaltung der

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am 7. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Stark in Tauberfeld

und

am 14. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Funk (Peterwirt) in Buxheim

 

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28. Mai 2003

Freie Wähler streben sieben Prozent an

Eva Gottstein will in den Landtag und Anton Haunsberger in den Bezirkstag

Denkendorf (kno) Die Töne klangen durchaus forsch in der Nominierungsversammlung der Eichstätter Kreiswahlgruppe der Freien Wähler am Dienstagabend in Denkendorf: Der Vorsitzende der Wählergruppe, Anton Haunsberger, verkündete, die Messlatte für die Landtagswahl läge bei sieben Prozent. Und der Kreisvorsitzende, Horst Volkmer, beschwor die Einigkeit, mit der sich die FW zum zweiten Mal ins Abenteuer stürzen wollen. "Die dagegen sind, sollen wenigstens ruhig sein", wandte sich der Großmehringer Bürgermeister an mögliche Zweifler in den eigenen Reihen. An einem wurde nicht gezweifelt - an Eva Gottsteins Chancen auf einen Landtagssitz. Mit 18 Stimmen (100 Prozent) wurde sie zur Direktkandidatin für den Stimmkreis Eichstätt gewählt. Ins Bezirkstagsrennen wird Anton Haunsberger (17 Jastimmen, eine Enthaltung) geschickt.

Die Scharte von 1998 wollen die Freien Wähler unbedingt auswetzen: Bei der Landtagswahl landeten sie bei 3,7 Prozent. Gottstein (53) und Haunsberger (43), die damals ebenfalls kandidierten, fuhren zwar jeweils knapp fünf Prozent ein, die Enttäuschung war dennoch groß. Nun gelte die "volle Konzentration" der nächsten Wahl am 21. September, gab Kreisvorsitzender Volkmer die Losung aus, und Haunsberger drohte der politischen Konkurrenz schon mal an, dass die hauseigenen Strukturen heuer "eindeutig besser" seien als vor fünf Jahren.

Auf kommunaler Ebene seien die Freien Wähler eh drittstärkste Kraft in Schlagdistanz zur SPD. Bei der jüngsten Kreistagswahl wurden 16,7 Prozent errungen. Mit welchem Thema die FW punkten wollen, liegt auf der Hand: "Rettet die Kommunen" ist der Titel einer Kampagne, die demnächst gestartet wird. Die Durchsetzung des Konnexitätsprinzips ("Wer anschafft, muss auch zahlen") schreibt sich die "außerparlamentarische Opposition" (Haunsberger) schon mal auf ihre Fahne.

Eva Gottstein, stellvertretende Landesvorsitzende der FW, hatte schon vor geraumer Zeit durchblicken lassen, noch mal einen Karriereschub machen zu wollen. Sollten die Freien Wähler die Fünfprozenthürde knacken, sind die Aussichten für die Konrektorin der Ingolstädter Ickstatt-Realschule, ins Maximilianeum einzuziehen, wahrlich nicht schlecht. Man strebe, so Haunsberger, auf der Oberbayern-Liste "einen Platz unter den ersten drei" für Eva Gottstein an. Die Würfel fallen am 30. Juni, dann ist Nominierungsversammlung in München.

Bei den Zweitstimmenbewerbern wird es bei den Freien Wählern in der Region 10 ein ähnliches Abkommen geben wie bei der SPD. Die Direktkandidaten werden von Nachbarlandkreisen unterstützt. Der Ingolstädter Direktbewerber Peter Gietl, der auch anwesend war, wird dem Vernehmen nach als Zweitstimmenkandidat im Kreis Eichstätt in Erscheinung treten, Eva Gottstein könnte ein Abkommen mit Pfaffenhofen treffen. Gespräche darüber würden aber erst in den nächsten Tagen geführt.