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Einladung zur Wahlveranstaltung der

FREIE WÄHLER  Buxheim-Tauberfeld

am 7. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Stark in Tauberfeld

und

am 14. Februar 2014 um 20 Uhr im Gasthaus Funk (Peterwirt) in Buxheim

 

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05. Februar 2002

Offene Jugendarbeit in Kipfenberg dringend erforderlich

Arnsberg (ls) Auf Einladung der Freien Wähler Kipfenberg fand unter der Leitung von Anton Haunsberger im Sportheim in Arnsberg ein erstes Sondierungsgespräch zum Thema Offene Jugendarbeit im Gemeindebereich Kipfenberg statt. Dazu hatten sich die Freien Wähler sachkundige Gesprächsteilnehmer eingeladen: Peter Kracklauer, Geschäftsführer des Kreisjugendrings Eichstätt, Rosalia Bittner, ehemalige Leiterin und Tina Wolf von der Gruppe "Boys & Girls" aus Kipfenberg sowie Bernhard Biberger, den Elternbeiratsvorsitzenden der Volksschule "Am Limes". Hauptthemen waren die Offene Jugendarbeit am Beispiel Boys and Girls, die Betreuungsarbeit an der Volksschule "Am Limes" und die Entwicklung von Perspektiven.

Die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung der Schulkinder läuft wie Sabine Jarisch mitteilte, in den nächsten Monaten aus, da das Jugendamt solche Maßnahmen nur zeitlich begrenzt durchführen darf. Für eine außerschulische Nachmittagsbetreuung haben sich, so Bernhard Biberger, 25 Familien gemeldet. Eine verbindliche Rückmeldung der Eltern an die Schule sei aber bisher nicht erfolgt. Ziel dieser Betreuung sei, die gezielte Freizeitgestaltung verbunden mit der Lernförderung der Kinder. Peter Kracklauer informierte, dass ab zwölf Schülern aus der fünften bis zur neunte Klasse eine Förderung bis zu 15.000 Euro möglich wäre. Er wies darauf hin, den Antragsschluss 31. März für die Förderung nicht zu verpassen.

Die beabsichtigte Verknüpfung mit der Gruppe Boys & Girls lässt sich nicht mehr realisieren, da die Gruppe derzeit auf unbestimmte Zeit ruht. Rosalia Bittner berichtete von einem sehr schwierigen Aufbau der Gruppenarbeit. Schon die Suche nach Räumlichkeiten schien unüberwindbar. Der Weg bis zum Eintrag in das Vereinsregister und die Erlangung der Gemeinnützigkeit war mit bürokratischen Hürden versehen. Der Verein bot dann 40 bis 50 Kindern und Jugendlichen fast täglich zwischen 14:00 und 18:30 Uhr gute Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Einige Beispiele: das Ausmalen von Buswartehäuschen, Basteln, das Ramadama und vor allem das Tanzen; damit hat die Gruppe auch über die Gemeindegrenzen hinweg Bekanntheit erlangt. Aufgrund der unbefriedigenden Situation (Umgebung des Raums in der Eichstätter Strasse, keine materielle oder finanzielle Hilfen sowie das Fehlen einer Fachkraft) zogen sich immer mehr der anfänglich acht Frauen von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zurück, sodass Frau Bittner am Ende alleine dastand. Auf Nachfrage erklärte Frau Bittner, von der Gemeinde nur spärlich Unterstützung erfahren zu haben. Vom Bürgermeister habe Sie persönliche Unterstützung bei Behördengängen erfahren und auch Geld für die Gruppenarbeit bekommen. Tina Wolf ergänzte, dass in der Kipfenberger Schule keine Zeiten für Tanzproben zur Verfügung standen. Auch der Gemeindebus war jedes Mal, wenn er ausgeliehen werden sollte, schon vergeben.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Offene Jugendarbeit künftig mehr Beachtung finden müsse. Martin Coordes und Christian Haunsberger forderten, dass die Gemeinde künftig nicht nur Geld in die Jugendarbeit der arrivierten Vereine, sondern vor allem auch in die Offene Jugendarbeit stecken müsse. Für die Förderung mit öffentlichen Mitteln sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, stellte Peter Kracklauer fest. Künftig sollen neue Ansätze wie Jugendverbandsarbeit und Schule oder Integration ausländischer Jugendlicher gefördert werden. Auch auf die Qualität der Jugendarbeit sei zu achten. Deshalb bietet der Kreisjugendring Schulungsseminare für Jugendleiter/innen an. Diese Ausbildung dauert 5 Tage und schließt mit der Jugendleiter-Card, einem Nachweis für einen kompetenten Jugendleiter ab.

Von Anton Haunsberger nach Perspektiven befragt, wie z.B. dem Streetworker in den Altmühltalgemeinden oberhalb Eichstätts, berichtete Kracklauer von einem Angebot des Kreisjugendrings. Danach will der Kreisjugendring einen Sozialpädagogen anstellen, dessen Dienste dann mehreren Gemeinden angeboten werden sollen. Die einzelnen Gemeinden würden sich selbst kein professionelles Personal leisten, so hofft der Kreisjugendring auf diesem Wege so manche Gemeinde zum Mitmachen begeistern zu können. Anton Haunsberger fasste abschließend den Wunsch der Versammlungsteilnehmer zusammen: "Die Freien Wähler sollen sich im Marktgemeinderat und im Kreistag für eine Förderung der Offenen Jugendarbeit stark machen."